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marci43
14.08.2022 15:54:16 marci43 hat ein Thema kommentiert Wandtattoos: Also für diverse Einrichtung hat man entweder so seine Lieblingsmarken und sucht dann über bspw. https://www.hardeck.de/marken oder aber man macht direkt eine Suche im Netz und lässt sich inspirieren. Klar ist, Möbelkauf geht inzwische auch super über das Internet inzwischen.
marci43
09.08.2022 12:11:11 marci43 hat ein Thema kommentiert Jennifer Aniston hält nichts von Diäten: Ach ich kann sie gut verstehen. Man kann ja auch nicht immer total alles kontrollieren und muss ja auch leben können ohne allzu viele Einschränkungen. Angeblich sei ja auch Alkohol Gift. Dennoch leben viele Menschen unglaublich lange die Wein trinken. Daher bleibe ich bei meinem geliebten Primitivo Di Manduria  
marci43
05.08.2022 13:03:53 marci43 hat ein Thema kommentiert Mein Chef macht mich irre: Nun für mich ist die Berufswelt einfach sehr banal und das was ich da mache nehme ich immer weniger ernst, was paradoxerweise meine Arbeitsmoral beflügelt und zu mehr Effizienz führt. Privat lasse ich mich gerade auf neue Weltsichten ein, wie Engelszahlen. Gestern zog ich die Engelszahl 1111 und das passt genau zu meiner aktuellen Einstellung zum Leben.
marci43
05.08.2022 13:00:58 marci43 hat ein Thema kommentiert Reifenproblem: Ich habe mir gerade ein Elektro Quad für Erwachsene mit Straßenzulassung gekauft. Dabei habe ich stets einen Ersatzreifen dabei, sodass mir egal wo ich auch sein mag, ein platter Reifen, nichts ausmacht. Wie immer im Leben ist es ratsam etwas vorausschauend zu handeln.
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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20.07.2010  |  Kommentare: 0

Wenn ein Monster auch nur ein Mensch ist

Wenn ein Monster auch nur ein Mensch ist
   
„Splice“ – ein intelligenter SciFi-Horror-Movie.

Wenn man die Story von „Splice“ erzählt, könnte man annehmen, es handele sich dabei lediglich um einen von unzähligen SciFi-Horror-Filmen, die nach dem Schema „Mensch spielt Gott“ ablaufen. Die beiden Wissenschaftler Clive und Elsa kreieren Leben. Anfangs handelt es sich um eher unförmige Lebewesen, die aus dem Genmaterial verschiedenster Tiere und Pflanzen zusammengesetzt sind und medizinischen Zwecken dienen sollen. Doch kaum will sie ihr Geldgeber einbremsen, gehen die beiden heimlich einen Schritt weiter: Sie fügen dem Gencocktail menschliches Erbgut hinzu. Daraus entsteht ein Wesen, das anfangs noch wie eine deformierte, aber doch irgendwie süße, wenn auch haarlose Mischung aus Hund, Kaninchen und Känguruh aussieht, doch es entwickelt sich schnell zu etwas, das immer menschlicher ist. Und das nicht nur im Aussehen. In jedem anderen Film würde nun der Horror beginnen, man denke nur an das sexy Monster aus „Species“.



Dren, so der Name des Wesens in „Splice“, ist kein Monster. Dren ist liebenswert. Dren ist bedauernswert. Dren ist ein Kind, das Erfahrungen machen will, sich nach Zuneigung sehnt und sich langsam aber sicher zu einer jungen Frau entwickelt, die nicht weiß, wie mit ihr geschieht. Doch ihre „Eltern“ sind ganz einfach überfordert und können ihr nicht das bieten, was sie braucht, um erwachsen zu werden.



Auch wenn „Splice“ gerne als Film über die Gefahren der Genmanipulation angepriesen wird und dies auch ist, so steckt doch viel mehr dahinter. Über Clives und Elsas Geschichte wird aus „Splice“ eine psychologische Studie, die sehr einfühlsam über Kindheit, erwachende Sexualität, das Eltern-Sein und Schwierigkeiten in der Eltern-Kind-Beziehung erzählt. Besonders durch das hervorragende Spiel der Hauptdarsteller Adrian Brody (Clive) und Sarah Polley (Elsa) bekommen die obligaten Horror-Elemente Sinn und dienen nicht nur dazu, das Adrenalin bei den Zuschauern hochschießen zu lassen.



Dass Guillermo del Toro („Pans Labyrinth“) als Produzent fungiert, ist dabei nicht nur den bemerkenswerten special effects anzusehen. Vor allem aber erkennt man, dass Regisseur Vincenzo Natali eine höchst menschliche Geschichte erzählen will und sich lediglich des Genres SciFi-Horror-Movie bedient, um eigentlich ganz alltägliche Probleme auf die Spitze zu treiben. Auch wenn die Konsequenzen in „Splice“ weitreichender sind, so erkennt doch jeder die ganz normalen Teenager-Probleme wieder.

„Splice“ ist ein Film, der beweist, dass das Genre viel mehr kann, als nur eine fadenscheinige Rahmenhandlung für möglichst effektvolles Gemetzel zu bieten. So intelligent war Horror bisher selten. Unbedingt sehenswert.

(rb)

Fotos: Senator


 

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