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uli3112
16.02.2017 13:24:17 uli3112 hat ein Thema kommentiert Garten?:  Dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, ich antworte aber trotzdem mal    Wir sind letztes Jahr in ein Haus gezogen und haben nun auch einen Garten. Habe letzten Sommer nur ein kleines Beet mit Petersilie, Rosen und einigen anderen Blumen gepflanzt. Im Herbst habe ich dann zwei kleine Beete vor der Terrasse gestaltet und mit Frühlingsblumen bepflanzt. Mal schauen, ob sie den Winter überleben.  Also, wie du siehst, sind wir noch ganz am Anfang, aber Spaß macht es wirklich! Werden aber nicht den Garten auf einmal gestalten, sondern wie bisher nach und nach. Finde es jetzt erst einmal am schwierigsten, den Garten einzuteilen, also, wo sollen die Wege hin, wo Beete, wo Bäume und wo in ein paar Jahren vielleicht auch mal ein Pool. Aber das wird schon :)  
betty_lou
08.02.2017 12:49:57 betty_lou hat ein neues Thema im Forum gestartet: Mit perioraler Dermatitis ins Spa?
zooki
30.11.2016 09:56:23 zooki hat ein neues Thema im Forum gestartet: Guter Concealer?
chirocco
30.11.2016 09:56:20 chirocco hat ein neues Thema im Forum gestartet: Garten?
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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03.03.2010 15:20:40anonym
Wie lange soll/kann man stillen?
 

Antwort der Experten

Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel

Wie lange kann/soll man stillen?

Stillen ist das Beste für Mutter und Kind!

Durch das Stillen erhält das Kind erforderliche Nährstoffe, Abwehrkräfte und Hormone über die Muttermilch, aber auch den erforderlichen Körperkontakt zur Mutter, Wärme, Nähe, Sicherheit und Zuwendung, wodurch ein Kind Selbstvertrauen aufbaut. Auch die Hormone, die das Kind beim Stillen über den Schweiß der Mutter über die Nase aufnimmt, sind notwendig für die Entwicklung des Kindes. Dies alles stärkt das Immunsystem, und ein starkes Immunsystem ist die Basis für ein gesundes Leben.

Auch die Mutter profitiert vom Stillen, da beim Stillen Prolaktin und Oxytocin ausgeschüttet wird. Oxytocin ist ein sogenanntes Glückshormon, das auch beim Orgasmus ausgeschüttet wird, Wohlbefinden auslöst und unter anderem das Stresshormon Cortisol senkt und den Knochenaufbau unterstützt. Die Wärme und Nähe des Kindes sind auch für die Mutter von großer Bedeutung und stärken ihr Selbstbewusstsein.

Daher ist es für Mutter und Kind von Vorteil, so lange wie möglich zu stillen.

Die WHO empfiehlt Stillen zumindest bis zum vollendeten 2. Lebensjahr, die ersten 6 Monate Stillen alleine, dann mit Beikost, und nach dem vollendeten 2. Lebensjahr solange wie es Mutter und Kind wollen. Dies kann durchaus bis zum 6. Lebensjahr sein.

Der Beginn der „Beikost“, also anderes außer Muttermilch, sollte dem Bedürfnis des Kindes angepasst sein. Sobald ein Kind Zähne hat und am Essenstisch mitessen will, zu Apfel oder Karotte greift, kann dies auch zugelassen werden. Vorsicht nur vor Zucker und Kuhmilch, welche bis zum Vollenden des 1. Lebensjahres möglichst gemieden werden sollten. Milchfläschchen und Brei sind nicht notwendig. Durch Muttermilch und Mitessen am „Familientisch“ mit gesunder Mischkost ist das Kind bestens versorgt. Es wird dann automatisch nach und nach mehr essen. Das Stillen wird dann weniger zur Nahrungsaufnahme verwendet, bleibt aber als Beziehungsstärkung von großer Bedeutung.

Anfangs ist das Stillen voll auf die Bedürfnisse des Kindes abzustimmen. Der Säugling bestimmt Uhrzeit, Häufigkeit und Dauer. Nachts zu stillen ist von Natur aus vorgesehen, nachts wird mehr Prolaktin ausgeschüttet, wodurch die Milch besser fließt. Nächtliches Aufwachen verstärkt außerdem die Atmung und vermeidet dadurch plötzlichen Kindstod durch zu flache Atmung. Ein Durchschlafen von Säuglingen ist also gar nicht erwünscht.

Wenn das Kind im Bett der Mutter schläft, was das Beste für das Kind ist, da es so den Herzschlag, den Atem, den Schweiß u.v.m. der Mutter spüren kann und weiß, dass es nicht alleine ist, passiert das Stillen ganz selbstverständlich und bedeutet keinen zusätzlichen Aufwand durch nächtliches Aufstehen.

Wenn das Kind älter wird, wird es immer weniger trinken, vielleicht nur noch nachts, da es nicht mehr um die Nahrungsaufnahme, sondern um die Geborgenheit und Beziehung zur Mutter geht. Irgendwann hört es dann von selbst auf. Wenn das Kind gerne weiter gestillt werden würde, es der Mutter aber unangenehm ist, da z.B. die Brustwarzen nach vielen Jahren überreizt sind, ist es besser, aufzuhören. Das Stillen ist für Mutter und Kind etwas Besonderes, etwas Schönes, und sollte nicht mit unangenehmen Gefühlen verbunden sein. In der Natur beißt eine Mutter ihr Junges weg, wenn es alt genug ist.

Stillen Sie, solange es ihr Kind und Sie genießen!

Dr. Julia Rüsch
Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychosomatische Medizin
www.ruesch.info

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