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martha
28.12.2019 15:12:23 martha hat ein Thema kommentiert Kochideen: Hallo, also ich koche auch gerade sehr viele gesunde und vitaminreiche Rezepte. Bei uns ist jetzt der Winter eingebrochen und ich merke, wie sehr mein Körper nach Vitaminen verlangt! Ich war die letzten Tage eigentlich auch immer draußen, aber leider hat sich die Sonne meist hiner den Wolken versteckt. Weil ich mich eben nicht ganz fit fühle, nehme ich gerade einen Multivitaminmix und Vitamin D. Vitamin D schlägt sich ja nicht nur auf die Stimmung, sondern trägt auch zu einem stabilen Immunsystem bei, wie Frau Drexel auf ihrem Blog schön verständlich beschreibt: baerbel-drexel.de Die Rezepte, die mir gerade sehr liegen, sind die unterschiedlichsten Eintopfrezepte. Da finde ich besonders auf Instagram im Moment viel Inspiration! Viele liebe Grüße, Martha
martha
28.12.2019 15:08:02 martha hat ein Thema kommentiert Warum Frauen keinen Sport schauen?: also ich schau auch Sport!
martha
28.12.2019 15:07:34 martha hat ein Thema kommentiert Aller "Mannfang" schwer: naja, mehr oder weniger :) kommt drauf an wie anspruchsvoll man ist :)
martha
28.12.2019 15:06:57 martha hat ein Thema kommentiert Online schenken ?: Mach ich, gerade bei Freundinnen, die weiter weg wohnen!
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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18.12.2014  |  Kommentare: 0

Sexualphantasien und der Name des Vaters

Sexualphantasien und der Name des Vaters
„Verteidigung der Missionarsstellung“ von Wolf Haas auf der Probebühne im Schauspielhaus Graz.

Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas, der in Wien lebt, hat sich einen Namen mit seinen Kriminalromanen, wovon drei mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet sind, gemacht. Ein Werk von ihm tanzt jedoch aus der Reihe: „Verteidigung der Missionarsstellung“. Weg von der Kriminalität, berichtet der österreichische Schriftsteller von der Liebesseuche – eine andere Art des „kriminellen“ Verhaltens.

Lee Ben („Lieben“; ein Wortspiel) ist der Sohn einer deutschen Hippieanhängerin und eines französischen Straßenmusikanten. Selbst taufte er sich Benjamin Lee (Marc Fischer) und wuchs mit einer romantischen Erinnerung an seinen Vater, den er nie gekannt hatte, auf. Da der französische Musiker nach seiner flüchtigen Affäre in Deutschland wieder nach Frankreich zurückgekehrt ist, dachte die Mutter von Benjamin Lee sich eine Geschichte aus. Sein Vater war ein Indianer und ist, nachdem er zu seiner geliebten Frau nach Deutschland gezogen ist, einer Erscheinung der Zivilisation, nämlich dem Autobus, erlegen. Die Mutter von Benjamin sagt, sie hätte sich nie vorstellen können, ein Kind großzuziehen, ohne einmal den Namen seines Vaters (der ihr unbekannt war) nennen zu können. Sie selbst – so ihre Erzählung – bezeichnet sich als ein halbes Kind, dem wohl die Verantwortung einer ungezügelten Liebe nicht klar war. Die Frage, die Wolf Haas in den Raum stellt, ist: Wie wichtig ist es für ein Kind, seinen Vater zu kennen. Und: Tut die Wahrheit weh?

Wolf Haas, der studierte Germanist und Linguist, spielt nicht zufällig mit den Bedeutungen. So bleiben außer dem Namen von seinem Hauptakteur, Benjamin Lee, und seiner Ehefrau, die er „Baum“ (bezaubernd durch Steffi Krautz verkörpert) nennt, die Namen der weiteren Figuren unbekannt. Diese seien bedeutungslos. Viele Gespräche, Gedanken bleiben unter den Akteuren unausgesprochen. Vor allem erleiden die Sexualphantasien von Benjamin Lee dieses Schicksal.
Auch wenn „Verteidigung der Missionarsstellung“ kein Kriminalroman ist, werden dessen Grundzüge in dem Stück beibehalten. Denn es zeichnen sich klare Täter ab – Frauen. Frauen sind diejenigen, die die Männer verseuchen, sie regen die Männer zu den weiteren Aktivitäten an, sie entscheiden, was, wo und wann passiert. Die Burgerverkäuferin (Seyneb Saleh), die Holländerin – beide haben klare Ziele und klare Wünsche, die sie direkt kommunizieren.

Das Stück scheint dem Alltag entflohen zu sein. Es werden Punkte mit ungefährem Zeitpunkt der Handlung gesetzt, die jedoch jeweils aus dem Zusammenhang gerissen sind sowie einzelne Momente darstellen. Fern von gesellschaftlichen Normen, Vorurteilen und Druck leben die Akteure ihr Leben voller Lüste und Triebe. Sie verspüren keinen Zeitdruck, sie warten nicht, sondern sie nehmen und sie verfügen.

Einzig und alleine scheint „Baum“, die Ehefrau von Benjamin Lee, in den Ketten gesellschaftlichen Drucks und Normen gefangen zu sein. Sie wartet auf ihren Mann, sucht Unterstützung bei seinem Freund, wühlt in seinen Sachen auf der Suche nach einem Motiv seines Nicht-nach-Hause-Kommens. Das macht sie unglücklich, sie quält sich selbst, reißt sich selbst das Herz aus dem Leib.

Auch wenn im Stück kein Zentimeter nackter Haut gezeigt wird, fühlt sich die Handlung sehr erregend an.  Hinreißend ist das Schauspiel von Evi Kehrstephan (Manon, Holländerin) mit ihrem bayrischen Akzent und einer tiefen Stimme.  


Fotos: Lupi Spuma


 

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