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berta
18.04.2019 11:47:25 berta hat ein Thema kommentiert Kalte Zeit, warm halten: Hallo, wie geht es dir denn jetzt so? Hast du noch immer Probleme mit kalten Füßen? Ich zu Winterbeginn auch ähnliche Anzeichen und war dann bei einem Gesundheitscheck, wo herausgekommen ist, dass meine kalten Füße mit einem Vitamin D Mangel in Zusammenhang stehen. Mir wurden dann Vitamin D Tropfen empfohlen und zur besseren Aufnahme auch noch Vitamin K2. Beide Präparate habe ich dann über vitaminexpress.org/de/vitamin-k2 bezogen. Das Vitamin D hat sich dann auch noch positiv auf meine Stimmung ausgewirkt. Ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich mich regelmäßig durchchecken lasse. Oft sind nur geringe Veränderungen nötig und es geht einer gleich um Einiges besser! Alles Liebe, Berta
berta
18.04.2019 11:43:16 berta hat ein Thema kommentiert Reifenproblem: Den Reifen kannst du sowieso nicht einfach so aufziehen, da brauchst du ohnehin einen Termin in der Werkstatt und davor kannst du ja am besten gleich nachfragen! Alles Gute
berta
18.04.2019 11:41:51 berta hat ein Thema kommentiert Habt ihr ein Haustier?: Zwei Kätzchen! Zuckersüß!
berta
18.04.2019 11:41:30 berta hat ein Thema kommentiert Neuer Rucksack für die Arbeit: Ich hab jetzt einen Jack Woflskin und der lässt sich sehr gut tragen! lg
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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09.02.2019  |  Kommentare: 0

Depression ist eine Luxussache

Depression ist eine Luxussache
„Martha“, die romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow, in der Inszenierung von Peter Lund an der Grazer Oper.

Edler Schmuck, unbeschwertes Leben, Tage in Pracht und Unterhaltung ohne Ende. Keine Sorgen, keine Beschwerden, doch einem kann es nicht zu viel Gutes geben. So verbringt Lady Harriet ihre Tage in Depressionen, weil sie ihren eintönigen Alltag nicht aushalten kann. Nichts macht ihr Freude, alles ist nur verlogener monotoner „Charme“. Gefangen in ihrem Schicksal sehnt sie sich nach einem Abenteuer, nach einer Abwechslung. Das Leben will sie erleben. Um dieses zu finden, mischt sie sich samt ihrer Vertrauten Nancy und dem aufdringlichen Möchte-gern-Liebhaber Lord Tristan Mickleford (was wäre diese Oper ohne Wilfried Zelinka) unter die Leute. 
 

 
Die Inszenierung von Peter Lund, deren Eröffnung im Bethlem Royal Hospital, einem Spital für seelisch Erkrankte, dessen Anwesenheit sich durch das gesamte Stück zieht, auch der „Markt zu Richmond“ findet szenisch „im Spital“ unter der Beteiligung der dortigen Bewohner statt, deren Idee grundsätzlich nach dem Durchlesen des Prospektes klar wird, geht während des Stücks ohne Hintergrundwissen jedoch nicht auf. Das Spital ist ein Symbol für Melancholie und Manie, beides seelische Krankheiten, die bei manchen ein Leben lang bleiben. Fest steht jedoch, dass diese wohl, unserer Zeit gleich, eine Luxuserscheinung sind, und kaum dem „normalen“ Volk ein Begriff sind. Den für Depressionen und Manien muss man Zeit haben, die nur den höheren Schichten, die sich vor Langweile nicht zu retten wissen, gegeben ist. 
 

 
Das Thema der sozialen Hierarchien geht in der Oper ebenfalls stark auf. Lady Harriet weiß ihre gesellschaftliche Stellung zu schätzen und will sich auf gar keinen Fall, auch der Liebe wegen, durch diese in einen niederen Stand versetzen lassen. Was natürlich dem gesunden Menschenverstand entspricht. Nur wirkt sie durchaus unbeständig und wechselhaft als sie, von der adeligen Herkunft von Lyonel (stimmgewaltig von Ilker Arcayürek gespielt) Kenntnis bekommen, ihre unabhängige starke Gestalt auf einmal niedrig und anbiedernd aussehen lässt. Lady Harriet wirkt bis zur letzten Minute verloren und unwissend, was sie eigentlich will. 
 
Im Gegensatz zu ihr ist Nancy (wie immer leicht und stimmklar von Anna Brull gespielt) sehr bodenständig, lebensfroh und weiß ganz genau, was sie will und wie sie das erreicht. So leicht finden auch Plumkett (Peter Kellner) und sie zueinander. 
 
Das düstere, bedrückende Bühnenbild entspricht nicht dem Geist einer romantisch-komischen Oper. Auch die Anwesenheit von Melancholie und Manie ist in der Inszenierung unter anderem durch das Spital übertrieben hoch, was im Endeffekt die Stimmung trübt. Man spürt die Depression von Lady Harriet buchstäblich auf der eigenen Haut. So schienen die komischen Einlagen in der Oper, die durchaus witzig waren, etwas holprig angesichts der drückenden Düsterheit der Gesamtsituation. Auch die Musik von Friedrich von Flotow unter der musikalischen Leitung von Robin Engelen wirkt eher bedrückend als romantisch-komisch. 

vs

Fotos: Werner Kmetitsch


 

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