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leonie
10.07.2018 09:45:30 leonie hat ein Thema kommentiert Trends, große Größen 2018?: Hallo, diesen Trend finde ich toll! Da muss ich sofort an das Musical Hair denken :) Schlaghosen habe ich leider keine zuhause, aber einige Sommerkleider mit Blumenmustern, welche mich sehr an die 70er erinnern. Es gibt da so viele tolle Kleider, die man auch tragen kann, wenn man etwas mehr auf den Hüften hat. Was mir an den 70ern noch so gut gefällt ist, dass einfach ganz viel Schmuck getragen wurde. Ich selbst trage zum Beispiel immer mehrere Armbänder aus der Love Bridge Serie von ella-juwelen.de/marken/thomas-sabo.html, das gefällt mir. Überladen finde ich in diesem Fall richtig gut! Die Frisuren sind allerdings nicht so mein Fall :) Küsschen, Leonie  
leonie
10.07.2018 09:42:07 leonie hat ein Thema kommentiert Trampolinspringen zur Stärkung des Rückens/der Gelenke und zum abnehmen: Haltung macht auf jeden Fall etwas aus! Um deinen Rücken zu schonen würde ich dir aber eher empfehlen schwimmen zu gehen!
leonie
10.07.2018 09:41:09 leonie hat ein Thema kommentiert Warum brauche ich eine Skihose?: hm.. also diese Frage finde ich doch etwas seltsam!
leonie
10.07.2018 09:40:41 leonie hat ein Thema kommentiert Welche TV Serien schaut ihr?: Southpark :) und viele Naturdokus
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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11.06.2012  |  Kommentare: 0

Wie erregend ist Nackt-Fotografie?

Wie erregend ist Nackt-Fotografie?
Gesellschaftskonformer als ein Pornohefterl, dafür aber weniger erregend – so der Eindruck von der Ausstellung von „Marc Lagrange“ in Graz.

An grimmigen Fabrikgebäuden vorbei bewege ich mich mit meinem Kollegen Richtung Ausstellung „Marc Lagrange“. Er ist auf einem Radl unterwegs, ich mit meinem schlafenden Sohn vorne angeschnallt, zu Fuß, kurz mit dem Bus, leider in die falsche Richtung, danach wieder zu Fuß. Für einen Urlauber oder einen Bummler ist es eine Herausforderung. Wie viele werden sich zufällig zum Ausstellungsgebäude verirrt haben und noch verirren?

Ist man vor Ort, so sticht einem der Ausstellungsort sofort ins Auge. Ein roter Teppich, der den Besucher in die halb offene Vagina einer nackten Päpstin einlädt. Tritt man hinein, ist man davon beeindruckt, wie die moderne Fotografie und die kahlen, verrosteten und mit Schimmel bedeckten, überdimensional hohen Wände einer Fabrik ineinanderfließen und ein perfektes Ensemble bilden. Die Großformatbilder sind auf weißen Ständern mitten in den Raum gestellt. Zweireihig. Dazwischen bettet sich weiter der rote Teppich. Parallel zu den Bildern stehen unzählige abgebrannte Kerzen auf dem Boden. „Wurden zur Vernissage angezündet. Können Sie sich vorstellen, wie viel Aufwand das ist?!“, erklärt uns ein Mann am Empfang. Mich interessiert, wie die Ausstellung besucht wird und warum eine alte Fabrik außerhalb des Zentrums als perfekte Location gewählt wurde. Die Dame an der Kassa erklärt, dass die Besucherquote im Grunde ok ist. Und die Location wurde aus einem bestimmten Grund gewählt: Es sollte ein großflächiger Raum sein, den es in Graz im Zentrum leider nicht gibt.
 
Auch wenn der Ausstellungsraum und die Location umwerfend sind, sind es immerhin die Fotos, für die jeder Besucher eigentlich kommt. Die vielversprechende Päpstin, der als einziges „Kleidungsstück“ die Kopfbedeckung in Form einer Papsttracht gilt, verspricht viel, vermittelt jedoch als einzige Frau im Raum eine Vorstellung von einer Frau als Herrscherin und starker Persönlichkeit. Weitere Frauen werden als „Beute“ für den Mann, als sein sexuelles Opfer dargestellt; als Frau, die verlockt oder bloß Frau spielt; als Frau, die gefährlich ist und erst unter Alkoholeinfluss ihre Gefühle zeigt. Ob das wohl das Anliegen des Fotografen gewesen ist?!

Wenn ich die Bilder der Frauen anschaue, die zu  zweit oder auch zu dritt in provokativen Formen neben-, oft sogar aufeinander sitzen, muss ich an leicht lesbische Ansätze denken. Mein Kollege gab an, dabei daran zu denken, dass er sich am liebsten daneben in eine ähnlich provokative Pose stellen würde.
 
Auch wenn so einige Männer bei den Bildern ziemlich schmutzige Gedanken haben werden und sogar die männlichen Models ihre Hände beim Fotoshooting kaum unter Kontrolle halten konnten, so ist mir eher das Gegenteil bei den Frauen-Models aufgefallen. Alles, was sie vor der Kamera machen, alle sexy und provokativen Posen, sind ein komplettes Schauspiel. Keine Gefühle, keine richtigen Emotionen, nur Schauspiel, ein Schauspiel der Gefühle. Ausschließlich Kunst. Gleich wie die Kunst auf der Bühne.

Die Ausstellung von Marc Lagrange in Graz vermittelt dem Besucher die Rolle und die Position einer Frau in der Gesellschaft. Eine Frau wird oft als ein Opfer, als sexuelles Objekt für den Mann gesehen. Nur in den seltenen Fällen wird sie selbständig und hat einen herrschenden Status, zumindest über ihr eigenes Leben. Trotz der gegebenen Nacktheit und provokativen Posen tendieren die Nacktbilder wahrhaft zur Kategorie Kunst. Denn erregend sind sie nicht, zumindest nicht für Frauen.



 



 

Varvara Shcherbak

Foto: Eigenwerk
         Marc Lagrange


 

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