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10.12.2018 23:52:44 solan hat ein Thema kommentiert Reifenproblem:  Schwer zu beschaffen, eBay ist dein Freund. Schau mal nach. 
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01.12.2018 22:29:16 solan hat ein Thema kommentiert Eddie Bauer: [QUOTE=biggy] Muss ich mich schämen, wenn ich sage, dass ich von Eddie Bauer noch nie etwas gehört habe? [/QUOTE] Bestimmt nicht, ich auch nicht. Man oder Frau muss muss ja nicht alles und jeden kennen  
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12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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10.12.2011  |  Kommentare: 0

Shut the door – this is the North Pole!

Shut the door – this is the North Pole!
   
Arthur Christmas (OV) – Ein Review

Handlung

Arthur Christmas ist der liebenswerte, von allen missverstandene jüngere Sohn des Nikolaus-Clans, der Weihnachten und alles, was damit zusammenhängt, über alles liebt.

Als am Weihnachtsabend in aller Hektik und durch ein Missgeschick das Geschenk eines Kindes übersehen wird – und weder der Weihnachtsmann noch sein ältester Sohn „Steve", der früher oder später in die Fußstapfen seines Vaters treten soll, eine Notwendigkeit darin sehen, dieses eine übriggebliebene Geschenk auszuliefern - springt der tollpatschige Arthur über seinen Schatten und versucht mit allen Mitteln das Präsent bis zum Sonnenaufgang unter diesen letzten Weihnachtsbaum zu legen.

Begleitet wird er von seinem 136 Jahre alten Großvater (OV: „Grandsanta"), der noch einmal beweisen will, dass er Weihnachten auf seine Art - nämlich aus der guten alten Zeit, in der der Schlitten noch von echten Rentieren gezogen wurde – zu retten und der eifrigen Elfe Bryony, die das Geschenk gut verpackt wissen will und alles dafür tut, dass das Weihnachtsfest doch noch perfekt wird.

Charaktere

James McAvoy (Wanted, X-Men: First Class) als gutgesinnter Underdog Arthur Christmas, der alle Briefe an den Weihnachtsmann persönlich beantwortet, nur mit Stützrädern fahren kann und große Angst vor Höhe und Geschwindigkeit hat, beweist auf wundervolle Art und Weise, dass man alles schafft, wenn man nur daran glaubt und alles dafür tut, dass dieser Wunschtraum in Erfüllung geht. Mit all seinen Schwächen und seinem alles andere als perfekten Auftreten – hier besonders lustig die grunzende Lache und die Hausschuhe in Form von Rentieren – schafft er es, sich in die Herzen der Zuschauer zu schmachten.

Mein persönlicher Favorit: Bill Nighy (Underworld, Pirates oft he Caribbean 2) als steinalter Rentner Grandsanta, der den Weihnachtsmann samt Elfen in Action nur auf dem Fernseher von zu Hause aus beobachtet und sich immer wieder aufs Neue beweisen und sich mit der jüngeren Generation messen will.

Hugh Laurie (Dr. House) als älterer Sohn des Weihnachtsmannes - Steve – ein ehrgeiziger Geschäftsmann, der die „Mission:Weihnachten" wie ein General über die Bühne bringt. Auch er meint es nicht schlecht, wenn er es nicht so wichtig nimmt, das letzte Geschenk auszuliefern - doch denjenigen, denen das Weihnachtsfest noch wichtig ist, allen voran Arthur, beschleicht das Gefühl, dass er den eigentlichen Sinn von Weihnachten aus den Augen verloren hat.

Jim Broadbent (Harry Potter, Hot Fuzz, Die Borger) als Weihnachtsmann, der alt-Gewordene, der eigentlich nur noch „Repräsentant" und sein Sohn Steve die ausführende Partei dieses Unternehmens ist. Er ist derjenige, dem das Weihnachtsfest eigentlich am wichtigsten sein sollte – und doch nur noch „geliebt werden" und nach Auslieferung der Geschenke „eine Runde schlafen" will.

Ashley Jensen (Gnomeo & Juliet) als Elfe Bryony, die sich im Schlitten von Grandsanta versteckt, um das Abenteuer mitzuerleben, da sie dieses Jahr nicht für den „Außendienst" eingeteilt wurde. Hier wird alles dafür getan, dass das liegengebliebene Geschenk perfekt verpackt zu seinem zukünftigen Besitzer gebracht wird.

Machart

Für einen noch relativ unerfahrenen 3D-Filme-Seher wie mich (bis jetzt nur Harry Potter 7.2 und My Bloody Valentine) war der Film sehr angenehm anzusehen. Ich kann mich noch an meine erste 3D-Kinoerfahrung erinnern: My Bloody Valentine. In der Vorstellung musste ich alle 10-15 Minuten die Brille absetzten, um keine Kopfschmerzen zu bekommen; der Bildhintergrund war immer verschwommen und es waren nur einzelne Objekte „dreidimensionalisiert".

Bei diesem Film kann ich sagen, dass alle „Teile" gut ausgewogen waren. Die 3D-Effekte wirken nicht aufgezwungen und wäre die 2D-Version ebenso sehenswert gewesen, da man hier nicht auf Effekthascherei abzielte (wie z.B. bei Reise zum Mittelpunkt der Erde, in dem dem Zuschauer Gegenstände Richtung Gesicht „geworfen" wurden - dass man ja nicht vergisst, dass man ja in einem 3D-Film sitzt), sondern die Technologie wurde auf natürlich wirkende Weise eingesetzt.

Dafür hob man sich diese „Effekthascherei" für den Abspann auf, in dem Schriftzüge sowie „Dekorationen" kunstvoll hervorgehoben wurden.

Die „Zeichnung" der Charaktere möge einem im ersten Moment nicht sonderlich markant erscheinen, doch wenn man länger darüber nachdenkt, ist die Illustration der Figuren eine, die im Gedächtnis bleibt. Ich versuchte den ganzen Film über, Ähnlichkeiten zwischen den Familienmitgliedern einzufangen und herauszufiltern. Als Menschen, dem bei Animationsfilmen v.a. Originalität und Körpereigenschaften, die man lange nicht mehr vergisst, am Herzen liegen, war anfangs nicht bewusst, wie originell die Auswahl der Figurendesigns war. Hier fällt einem in der Mitte des Films auf, dass alle Abkömmlinge die gleiche Nase haben und dass doch alle Mitglieder, so verschieden sie zu Beginn scheinen mögen, sich tatsächlich doch sehr ähneln.

Impressionen

Wenn man hinter das Hauptthema – wie schafft man etwas, das eigentlich nicht schaffbar ist – blickt, ist besonders der Generationenkonflikt zwischen Grandsanta – Santa – Steve interessant. Die alte Generation, die alles haben war, wie es früher war – die junge Generation, die sich darüber hinweg setzt und die Älteren „entthronen" will.

Hier sei eine besonders lustige Szene hervorzuheben, in der die Männer, also Santa, Steve, Grandsanta und Arthur (samt „Mrs. Santa", Ehefrau des Weihnachtsmanns – die im Film nur eine sehr kleine Rolle einnimmt) am Tisch sitzend darüber streiten, wer beim Brettspiel nach dem Abendmahl die Figur des Weihnachtsmannes übernehmen darf.

Wer jetzt meinen möge, dass (da es sich bei den Teilnehmern ja nur um Männer handelt) dieses Thema mich als Frau nicht interessiert, der liegt falsch. Es war sehr lustig anzusehen, wie die Männer versuchen, mit ihrem Platzhirschgetue die Gunst des Zuschauers für sich zu gewinnen und den übrigen Männern zu zeigen, dass sie es noch „drauf" haben. Die originelle Story rund um die Reise um die Welt, bei der einige Länder – wenn auch unbeabsichtigt – immerhin handelt es sich bei dem Schlitten um ein mehr als 150 Jahre altes Relikt – besucht und aufgemischt werden, machte diesen Kinobesuch zu etwas Besonderem.

Erfrischend war außerdem , dass in Arthur Christmas nicht versucht wurde, mit Gewalt eine Liebensgeschichte hineinzuzwängen – das machte den Film originell und man konnte allein die Komik und die sich zum Narren machenden Männer genießen . Oft sind solche Filme, die 0815-Romanzen beinhalten, für mich „Hand-auf-die-Stirn-Klatscher" - wenn dann der junge reiche Prinz bzw. der missverstandene Außenseiter - die gefangene Prinzessin befreit bzw. High-School-Beauty-Queen/Rebellin für sich gewinnt.

Ebenso die geistreiche Einbindung von modernen Gerätschaften wie GPS-Geräte und der hypermoderne, raumschiffähnliche Schlitten mit eingebautem Camouflage-Modus, der ohne Rentiere, dafür mir umso mehr Gadgets und Elfen-Helferleins funktioniert ließ mich unentwegt schmunzeln.

Da viele Szenen im Stil von Mission:Impossible gestaltet waren, dürften auch die Herzen der Eltern, die ihre Kinder begleiten, höher schlagen. Gleichfalls das Einbauen des allseits beliebten Sci-Fi-Film-Themas „Aliens" in einen Kinderfilm sorgte ebenfalls für einige Lacher. Dass in der Erwachsenenwelt eher an (natürlich feindliche) Alienübernahme als an die Sichtung von Santa Claus gedacht wird (oder ist das vielleicht als die typisch amerikanische Eigenart zu verstehen?), war auch eine sehr innovative Herangehensweise, die sehr auflockernd wirkte.

Es waren vor allem die Kleinigkeiten – wie z.B. besagte Rentier-Plüsch-Hausschuhe mir leuchtende Augen, von denen man gar nicht mehr die Augen lassen kann; gleichsam das Kinnbärtchen von Steve in Form eines Tannenbaumes - die diesen Film für mich so amüsant machten.

Während Kinder diesen Film vor allem wegen der lustig gezeichneten Charaktere sowie der actionreichen Szenen zu schätzen wissen werden, setzte man zur Gewinnung der Erwachsenensympathien auf Referenzen auf in der realen Welt existierender Begebenheiten – besonders unterhaltsam: Die in einem Kinderbrief (an Santa) erwähnte Frage, warum man denn das Haus des Weihnachtsmannes auf Google Maps nicht finden kann – und einen kleinen Witz von Grandsanta, als Arthur ihn darauf hin weist, dass ihre Mission eigentlich nicht schaffbar ist, dass man damals auch nicht dachte, man könne Frauen das Lesen beibringen.

Auch wenn Arthur Christmas als Kinderfilm publiziert wird, ist er einer der Animationsfilme, die die Eigenschaft besitzen, mich regelmäßig zum Lachen und Schmunzeln zu bringen und gleichzeitig kurzweilig und spannend sind.

Gut abgerundet wenn auch mit kleinen Schwächen -wie die Tatsache, dass die Idee, dass Arthur, der eindeutige Underdog, am Ende dann doch der neue Weihnachtsmann wird, die etwas vorhersehbar ist, ist dieser Film im Großen und Ganzen eine gut gelungene, innovative Animationskomödie, und – auch wenn es abgedroschen klingt – ein Film für die ganze Familie.

Starttermin dieses köstlichen Spektakels ist der 17.11.2011

 

Sabine Stenzenberger

Fotos: Sony Pictures



 

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