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ankaman
27.06.2022 11:49:45 ankaman hat ein Thema kommentiert Arbeit oder Prostitution?: Ich sehe es genau so, man sollte sich nicht so weit erniedrigen. Es gibt garantiert für jeden etwas Passendes, wenn man nur etwas recherchiert. Und man sollte auch wenn mehr erforderlich ist, dennoch mutig eine Bewerbung abschicken. Mein Freund hatte nicht die schulischen Voraussetzungen für diese Ausbildung https://hsl-akademie.de/lokrangierfuehrer-werden/ und wurde dennoch genommen!
banke
25.06.2022 10:56:29 banke hat ein Thema kommentiert Garten?: Wenn Sie nach etwas suchen, um Ihren Garten zu verbessern, empfehle ich Ihnen, sich für einen Whirlpool zu entscheiden. Es ist ein schöner Ort, um Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Wenn Sie dies benötigen, besuchen Sie diese Website https://www.wildtubs.de/kategorie/badefass-badezuber-badetonne-badebottich/      
444dd
23.06.2022 16:19:22 444dd hat ein Thema kommentiert Wie sind denn eure Erfahrungen mit Tragetüchern?:  Ja ist auch eine gute Idee.Ich habe mir gerade erst einen komplett neuen Kindersitz gekauft.Schau mal hier kindersitz-im-test.de/maxi-cosi-pearl/
ankaman
23.06.2022 15:17:39 ankaman hat ein Thema kommentiert Was mache wenn man/frau älter wird: Man gönnt sich mehr Komfort im Leben, wie etwa durch einen hübschen Pool im Garten. Ausgezeichneten Support erhält man über dieses Angebot hier: https://dn-bewaesserungssysteme.de/poolbau-osnabrueck/. Ich kann mir inzwischen ein Leben ohne meinen geliebten Pool nicht mehr vorstellen.
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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06.02.2013  |  Kommentare: 0

Ich lasse mir meinen Hintern nicht begrapschen – nur versohlen!

Ich lasse mir meinen Hintern nicht begrapschen – nur versohlen!
Bipolare Störung als gesellschaftliche Norm

Im Juli des Vorjahres erschien im deutschsprachigen Raum die Übersetzung des Aufregerromans  „50 Shades of Grey“ mit dem Titel „Shades of Grey — Geheimes Verlangen". Bereits der Titel erinnert an die guten alten Arztromane, in denen der Arzt der Held und die Krankenschwester die schöne, meist blonde Jungfrau war, die es galt zu erobern. Titel wie Sprache des Buches bzw. der gesamten Trilogie scheuen nicht vor Plattitüden und Peinlichkeiten in mindestens 50 Shades (50 Facetten) zurück. Und dennoch: Die 50-Shades-Trilogie ist ein Megaverkaufsschlager und die Reihe ging weltweit mehr als 50 Millionen Mal über den Ladentisch. Warum? Weil die Sprache Nebensache ist und es um den Inhalt geht (Meine Damen und Herren der Gegenwartsliteratur: Auch das soll es geben!).

In diesem schwerst gestörten jungen, reichen, unverschämt schönen, mit überbordender Selbstsicherheit und sexuellem Verlangen geschlagenen Mann, der es liebt Frauen zu unterwerfen, sie zu erziehen und zu schlagen, sehen viele Frauen nur eines: Einen echten Kerl.

Christian Grey kümmert sich um seine Anastasia Steel, er ist immer für sie da, behütet sie, ist auf ihr Wohl bedacht und er bestimmt, wo es langgeht. Die Autorin E. L. James schreibt über ihre eigenen Fantasien und trifft damit den Nerv der Frau von heute.

Jetzt könnte man sagen, weit hat es die Frau von heute nicht gebracht, denn das Ganze erinnert stark an Cartoonszenen mit Höhlenmenschen, die ihrer Liebsten zuerst eins mit der Keule auf den Schädel verpassen, um sie in der Folge in ihre Höhle zu zerren: Happy End im Neandertal.

Im Jetzt und Heute darf es ruhig ein Multimillionär sein - mit Penthouse in Seattle. Das Prinzip bleibt dasselbe, man tausche lediglich Keule gegen Peitschen, Rohrstock, Gürtel…..

Was diesen Softporno so frauentauglich macht, ist die Liebesgeschichte dahinter: Es geht nicht nur um harten Sex, sondern auch darum: Die Quintessenz ist eine verquere Art der Geborgenheit, Nähe und Sicherheit, die schließlich in einer Hochzeit und der Geburt eines Kindes kumuliert.

Damit wird dem  alten  Witz „Warum sehen sich Frauen Pornos bis zum Ende an? Weil sie hoffen, dass doch noch geheiratet wird.“ der Wind aus den Segeln genommen. Die Realität ist zynischer als jede Satire.

Frauen lesen dieses Buch in der U-Bahn, am Strand, im Park. Sie tun es überall, nur nicht im Geheimen. Die taffe Mila Kunis gibt bekannt, dass sie irrsinnig gern die Rolle der Anastasia Steel in der Verfilmung des Romans spielen würde.


Himmelreich und Höllenqualen

Das ist nun das eine Extrem der heutigen Zeit. Das andere - und ja, es ist ein Extrem - ist die Debatte rund um die „Affäre“ Brüderle bzw. die aktuelle „Po-Grapscher“ Diskussion.

Die mittlerweile 29-jährige „Stern“-Redakteurin Laura Himmelreich lässt dieser Tage mit ihrer Enthüllung aufhorchen, der FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle habe am 5.1.2012 (!) folgendes an einer Bar in ihre Richtung gehaucht: "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen."

Wer jetzt noch auf den Skandalsager wartet, wird enttäuscht: Das war alles.  Dieser lächerliche Satz hat Frau Himmelreich offensichtlich nachhaltig irritiert und verletzt.  

Die Tatsache, dass Frau Himmelreich mehr als ein Jahr nach der „Tat“ mit diesem Skandal an die Öffentlichkeit tritt, trägt denselben  Mief an sich wie Vergewaltigungsvorwürfe  von Frauen gegen ihre Ex-Lebensgefährten gute 10 Jahre nach dem Beziehungsende.

Wenn es etwas zu sagen gibt, dann sofort und nicht erst Wochen, Monate oder Jahre später.  

Eine Arbeiterkammer-Verantwortliche befand zu „Dirndlgate“, dass die Äußerung Brüderles objektiv als harmlos zu bewerten sei. Darauf komme es aber beim Sachverhalt der sexuellen Belästigung nicht an: Was zählt sei die subjektive Tatseite, also ob sich der Adressat  einer Äußerung durch diese belästigt fühle oder nicht.

Die logische Konsequenz daraus wäre, dass jeder Chef, der seiner Angestellten im falschen Ton einen „Guten Morgen“ wünscht, Gefahr läuft, dass sich diese dadurch sexuell belästigt fühlt und ihn wegen sexueller Belästigung erfolgreich belangen kann.

Ist es das, worauf alles hinausläuft? Natürlich werden dann die Quotenfrauen immer wichtiger, denn kein Chef, der kein Fall für die Psychiatrie ist, würde sich noch freiwillig dem Stress weiblicher Mitarbeiter aussetzen.

Um das Ganze noch rund zu machen, sehen wir uns aktuell mit dem Geistesblitz unserer Frauenministerin Heinisch-Hosek konfrontiert: Die Po-Grapscher müssen hinter Gitter gebracht werden. Tu felix Austria, das du keine anderen Probleme hast. Nur mit dem tu nubes wird es wohl nichts mehr werden. Männer dürften Frauen eigentlich nur mehr anreden, nachdem die Damen eine Verzichtserklärung unterfertigt haben und der erste Kuss, die erste Berührung sollte ebenfalls im Vorhinein besprochen und schriftlich in einer Rahmenvereinbarung mit klar definierten Grenzen des Zulässigen bzw. des Gewünschten fixiert werden.  Alles andere lässt einen Mann bereits mit einem Bein im Kriminal stehen.

Da in Zukunft eine Überbelegung der Gefängnisse zu befürchten ist, könnte man Kindergärten zu ebensolchen umfunktionieren: Die omnipräsente Angst vor sexueller Belästigung auf beiden Seiten wird ein Sinken der Geburtsraten nach sich ziehen: Wo keine sexuelle Annäherung, da keine Kinder.

Das ist keine Verteidigung des Po-Grapschens als zwischenmenschliches Ideal. Was überdacht werden muss, ist der Umgang damit.

Frauen müssen ihren Müttern vorwerfen, dass sie von diesen zu Wesen erzogen wurden, deren Verhalten von „Du kannst doch nicht!“ geprägt ist: „Du kannst das doch nicht sagen!“ „Du kannst ihm doch daraus keinen Vorwurf machen!“ „Du kannst doch keine Szene machen!“.

Eine Frau darf sich nichts gefallen lassen, das ihr unangenehm ist. Sie muss artikulieren,  was sie will und dies unmissverständlich.

Faktum ist aber auch, dass es an ihr selbst liegt, die Sache zu regeln. Es ist eine Ohnmachtserklärung der Frauen, das Strafgesetzbuch wegen Po-Grapschens zu bemühen. So werden Frauen durch andere Frauen, angeführt durch die Frauenministerin, zu Opfern degradiert.

Jeder, der schon einmal in eine Po-Grapscher Situation gekommen ist, weiß, dass das lautstarke Artikulieren der Frage: „Haben Sie mir jetzt gerade tatsächlich an den Hintern gegriffen?“ reicht, um den Grapscher hochgradig zu verwirren und zu verjagen. Wem das zu wenig weit geht, der möge ausholen und ihm eine runterhauen. Damit sollte die Sache aber auch vom Tisch sein.


Bipolare Störung 2.0

Der Hype um Christian Grey und Rainer Brüderle (keiner der beiden hätte wohl jemals geahnt, im selben Satz mit dem anderen genannt zu werden) ist nichts anderes, als der Ausdruck einer bipolaren Störung der Menschheit, vorwiegend der Frauen.

Niemand weiß mehr, was einen echten Mann ausmacht, jeder will einer werden oder ist auf der Suche nach einem. Frauen suhlen sich in Gewaltfantasien mit einem Hauch Romantik und brechen gleichzeitig bei anzüglichen Bemerkungen in unlenkbare Hysterie aus.  

Frauen wollen von einem Mann auf der einen Seite erobert und buchstäblich genommen werden. Sie sehen sich beim genommen-Werden aber nicht als Objekt, obwohl die Wortwahl deutlicher nicht auf einen Objektstatus hindeuten könnte.

Auf der anderen Seite sind Frauen so unsicher im Umgang mit sich selbst, dass die Lächerlichkeit einer Bemerkung sie bereits aus der Bahn wirft und sie ohne Hilfe der Justiz nicht damit umzugehen vermögen.

Nach den Vorgaben der  Sittenwächter müsste Christian Grey zu lebenslanger Haft bei Bromtee und Brot mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt werden. Statt dessen wünschen sich unzählige Frauen, es gäbe dieses Abbild eines Mannes in ihrem Leben und die Möglichkeit, wieder zur Jungfrau werden (Nur diese sind interessant für Mr. Grey).

Auf der anderen Seite ist es Männern nicht mehr gestattet, die Vorzüge einer Frau (an)zu sehen, geschweige denn, ein Wort darüber zu verlieren. Der Grat zwischen einem legitimen Annäherungsversuch eines Mannes und sexueller Belästigung ist ein äußerst schmaler.

Himmelhoch jauchzend per Peitsche – zu Tode betrübt per Sprache: So erleben wir die bipolare Störung des neuen Jahrtausends.

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen und um eine Bauernweisheit zu bemühen: Man kann die Sau eine Zeit lang einsperren, aber irgendwann will sie wieder raus.

So geht es uns mit unserem Sexualtrieb. Männer dürfen die Brüste einer Frau schön finden. Frauen dürfen ficken wollen, ohne Wenn und Aber. Wir sind dabei, uns per Gesetz verbieten zu lassen, was uns ausmacht und was uns seit hundert tausenden von Jahren auf dieser Erde hält: die Sexualität.

Angesichts dieser bedenklichen Entwicklungen können wir nur hoffen, dass die Medizin keine allzu großen Fortschritte mehr macht, um uns nicht über Gebühr auf dieser armen, lustfbefreiten Welt festzuhalten.


KWH


Titelbild:
Beschreibung: Dienstmädchen musste sich vor ihre Kollegen nach der Züchtigung hinstellen
Autor: Stan Gere, Eigenwerk, Oktober 2000.
Quelle: wikimedia commons


 

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