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ludmilla
28.09.2018 19:35:00 ludmilla hat ein Thema kommentiert Mit perioraler Dermatitis ins Spa?: Hallo, also ein Besuch beim Arzt ist vermutlich am besten. Ich hatte einmal ein ähnliches Problem und der Auslöser war ein Vitamin B6 Mangel. Ich musste dann ein paar Monate www.vitaminexpress.org/de/vitamin-b6 zu mir nehmen und meine Situation hat sich wieder beruhigt. Ich fühle mich viel viel wohler! Alles Gute Ludmilla
ludmilla
28.09.2018 19:33:23 ludmilla hat ein Thema kommentiert Ist doch ein interessantes Thema: ich bin auch total an natürlichem Make Up interessiert!
alice
14.09.2018 15:08:49 alice hat ein Thema kommentiert Garten?: Hallo, ich habe NOCH keine Garten, aber endlich ab nächstem Jahr. Ich habe die letzten Jahre mitten in der Stadt gewohnt und mir ist die Natur und auch die Möglichkeit in meinen Garten zu gehen und Pflanzen und Gemüse anzubauen richtig abgegangen. Bei der Suche nach meinem neuen Haus habe ich tolle Erfahrungen mit www.demos.de gemacht. Das Haus wird jetzt noch hergerichtet, aber Ende des Jahres sollten wir umziehen können. Ich kann es kaum mehr erwarten! Eure Alice
alice
14.09.2018 15:06:03 alice hat ein Thema kommentiert Wie sind denn eure Erfahrungen mit Tragetüchern?: habe nur positive erfahrungen gemacht!
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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12.12.2011  |  Kommentare: 0

The dark side of the spoon…

The dark side of the spoon…
Dinner im Dunkeln

Essen bei vollkommener Dunkelheit - unter diesen Umständen bekommt die Bezeichnung „blind date“ eine völlig neue Bedeutung. Alleine die Vorstellung, sich in absoluter Finsternis (und das ist nicht im übertragenen Sinne zu verstehen, sondern tatsächlich als Zustand, in dem man nicht einmal die Hand vor den Augen sieht, als Zustand, in dem man sich mitten im Nichts befindet) zu bewegen, löst bei so Manchem einen leichten Anflug von Panik aus - und dann gleich die nächste Dinnerverabredung ins Stockdunkle verlegen?
Diese Möglichkeit bietet sich im „Noir“. Eine Erfahrung, die sich zwar für unter Klaustrophobie leidende nicht auszahlt, aber für den Rest der Welt schon.

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, wie das denn funktionieren soll… essen ohne etwas zu sehen. Können Sie sich vorstellen, mit geschlossenen Augen ein Getränk einzuschenken und das Glas danach auch wiederzufinden – ohne den Inhalt über den gesamten Tisch zu verschütten? Oder in völliger Dunkelheit mit Messer und Gabel sein Filet Mignon am Teller zu finden und dann auch noch ein mundgerechtes Stück davon abzuschneiden, das dann auch noch möglichst präzise das Kauorgan erreichen soll? (wobei der Vorteil von Finsternis ist, dass auch alle anderen nichts sehen – sprich, man erntet keine missbilligenden Blicke, wenn die Speisen ihren Weg zum Mund nicht laut Etikette finden, sondern mit den Fingern ein wenig nachgeholfen wird).

Aber halt, ich schreibe so, als ob der Gast wissen würde, welche Speisen ihn konkret erwarten, dem ist aber nicht so. Bevor es ab in die Dunkelheit geht hat man beim Aperitif die Qual der Wahl sich zwischen verschiedenen Menüs, bei deren Identifizierung allerdings Phantasie gefragt ist, zu entscheiden.  Für uns war es sehr spannend zu erraten, was sich hinter Bezeichnungen wie  „gesalbte Köstlichkeiten als Vorspiel machen Lust auf mehr“ oder „‘Lucretia Borgias‘ Haarpracht badet in feinsten Kräutern und Gewürzen“ verstecken könnte. Für alle Vegetarier, Allergiker oder von anderen fälschlicherweise als heikel Bezeichnete unter Ihnen gibt es keinen Grund zur Sorge. Man kann erkennen, ob es sich um Fisch, Fleisch oder ein vegetarisches Gericht handelt und sonstige no-gos kann man im Vorhinein noch bekannt geben. Die Auflösung zu den Gerichten gibt es dann im Anschluss in der Lounge bei Verdauungstee/kaffee.

Wie kam es eigentlich zu dem Konzept von „Dinner in the Dark“? Banal ausgedrückt, es waren einmal drei Leute, die hatten da so eine Idee; und dadurch, dass sie zufällig aus den Bereichen Marketing, Gastronomie und Finanzwesen kamen, war der Weg zur Umsetzung dieser Idee nicht mehr allzu steinig.
Diese Idee verkörpert den Gedanken „Schau was du siehst/fühlst/schmeckst, wenn du nichts siehst.“ – und bedeutet für den Gast ein unvergessliches Dinnererlebnis. Anfangs empfand ich die Dunkelheit als ein wenig beklemmend, doch nachdem der Kellner uns sicher an unseren Tisch geführt hatte und wir mit Hilfe unserer Hände erkundet hatten, wo sich was befindet, normalisierte sich der Puls wieder und ich begann zu genießen. Die Dunkelheit hatte ihre Bedrohlichkeit verloren. Stattdessen machte sich ein Gefühl freudiger Erwartung breit und wir wären nach dem Essen am liebsten noch ein Weilchen im wohlig warmen Nichts geblieben.

Das Konzept von „Noir“ bietet sich hervorragend als (zugegeben nicht ganz übliche) Arbeitsstätte für vor allem  blinde und sehbehinderte Menschen an, denn wer könnte sich in der Dunkelheit besser zurechtfinden? Tatsächlich ist der Großteil der Kellnerinnen und Kellner im Noir blind und man wird immer wieder aufs Neue davon überrascht, mit welcher Präzision und Sicherheit die Speisen serviert werden – ohne, dass Kleidung und Begleitung auch was zum Mitnaschen haben.  

Wenn sie mein Erlebnis neugierig gemacht hat, nähere Informationen zum „Dinner in the Dark“ + Show gibt’s auf www.noirvienna.at

mg


Fotos: Noir



 

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