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ankaman
23.05.2022 14:14:26 ankaman hat ein Thema kommentiert Was mache wenn man/frau älter wird: Eine Hilfe im Alter ist auch sich ein E-Bike von bspw. Fischer zu kaufen. So ist man noch im gehobenen Alter super mobil unterwegs und kann viele Unternehmungen machen, die kräftetechnisch ohne den Extra-Antrieb nicht möglich gewesen wären. Im Übrigen eine sichere Alternative zum Auto.
ankaman
17.05.2022 11:23:55 ankaman hat ein Thema kommentiert Plauschecke:  Wusstet ihr, dass man mit Wickelhilfen (https://www.e-zigarette24.com/dampfer-lexikon/wickelhilfe/) massiv viel leichter eure Coins zubereitet? Ich auch nicht, aber ab jetzt wird simplified!
ankaman
17.05.2022 11:21:50 ankaman hat ein Thema kommentiert Was mache wenn man/frau älter wird:  Was ich gerade mache, um auch im Alter gesünder unterwegs zu sein ist eine Raucherentwöhnung. Geholfen hat mir bisher dieses Programm hier: https://www.e-zigarette24.com/dampfer-lexikon/raucherentwoehnungsprogramm/
ankaman
17.05.2022 11:20:19 ankaman hat ein Thema kommentiert Stress macht krank:  Also ich chille meine Base am besten mit einer guten E-Zigarette. Diese muss aber wenn dann auch das ideale Mischverhältnis haben. Siehe dazu: https://www.e-zigarette24.com/dampfer-lexikon/mischungsverhaeltnis/ 
 
12.08.2014 12:48:08 neuer Ratgeber Antwort Wie lange soll/kann man stillen?: Lesen Sie dazu am besten den ausführlichen Artikel
 
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26.09.2016  |  Kommentare: 0

Seit Sie mich zu einer Dame gemacht haben, habe ich nichts zu verkaufen außer mich selbst

Seit Sie mich zu einer Dame gemacht haben, habe ich nichts zu verkaufen außer mich selbst
Wiederaufnahme von „My Fair Lady“ an der Grazer Oper

„My Fair Lady“ das ewig junge Musical nach George Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pasca, mit der Musik von Frederick Loewe wurde 25.9.2016 an der Grazer Oper in einer Inszenierung von Michael Schilhan unter großem Beifall wieder aufgenommen.
 
Die Geschichte des Musicals verliert nie an Aktualität und tiefer Wahrheit: Die Form bestimmt über weite Strecken den Inhalt. Soll heißen: Wer schön spricht, hat von Anfang an die Noblessevermutung auf seiner Seite.
 
Der Sprachforscher Professor Higgins (wundervoll besetzt mit Guido Weber) geht eine Wette mit einem anderen Sprachforscher, Oberst Pickering (David McShane) ein, denn er ist der Überzeugung binnen 6 Monaten aus dem Blumenmädchen Eliza Doolittle (eine wie immer überzeugende Sieglinde Feldhofer) mit lockerem Mundwerk und haarsträubendem Gossenakzent mit einem Hauch Südoststeiermark eine Damen von Welt machen zu können. Sein Credo ist: Ein Mensch definiert sich nicht über seine Herkunft, sondern über seine Sprache. Er sollte Recht behalten. Nach monatelangem Martyrium scheint das Wunder vollbracht: Eliza absolviert einen glänzenden Auftritt auf dem Hofball, geht mühelos als Herzogin durch und Higgins hat seine Wette gewonnen.
 

 
Wie so oft kommt am Morgen nach dem großen Fest zum Katzenjammer. Die beiden Sprachwissenschafter beglückwünschen einander zu ihrem Erfolg und lassen Eliza links liegen. Dem ehemaligen Blumenmädchen andererseits wird schlagartig bewusst, dass sie nunmehr eine Gefangene zwischen den Welten ist. Als Blumenmädchen kann sie nicht mehr tätig sein, da sie nun ein andere Leben kennen gelernt hatte. Die bittere Erkenntnis ist, dass sie wohl nur noch eine „gute Partie“ machen kann, um ihren Lebensunterhalt zu „verdienen“. Doch das widerstrebt der moralischen Eliza. 

 
Mein Gott, jetzt hat sie ihn!
 
Professor Higgins jedenfalls ist nur der scheinbare Gewinner, denn eigentlich hat er alles verloren: Eliza verlässt ihn und überrascht stellt er fest: »Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht!«. Womit er wohl nicht gerechnet hatte ist, dass dieser Wirbelwind in Jungdamengestalt seine Welt noch mehr aufwirbelt, als er die ihre.
 

Auch die Welt von Elizas Vaters (gespielt vom gleichermaßen großartigen wie sympathischen Gerhard Ernst) wird gehörig aus ihren Bahnen geworfen. Der einstige „Mistkübler“ findet sich auf einmal „gesackelt wie ein Pompfuneberer“ wieder und muss auch noch heiraten, weil ein reicher Amerikaner ihm eine hohe monatliche Apanage vermacht. Er beschwert sich bitterlich, denn sich vom Geld zu trennen, bringt er nicht übers Herz, andererseits kostet ihn das viele Geld aber sein unbeschwertes Leben. Auch geschenktes Geld hat seinen Preis und der Mittelstand verliert seinen Reiz, je näher man ihm kommt.
 

 
Wir tauchen ganz in die Welt der Eliza Doolittle ein, was nicht schwer fällt angesichts der bezaubernden Kostüme (Michaela Mayer-Michnay) und der mehr als gelungenen Kulisse (Mignon Ritter, der Würstlstand als „Kleines Sacher“ ist ein reizender Beleg des typisch österreichischen Humors, die Ansicht der Grazer Oper und sogar die Grazer Bim hat ihren Auftritt).
 
Die Inszenierung im steirischen Brachialdialekt hat ihren Reiz. Vor allem aber dem jungen Schön-Sprech-Publikum macht das ein oder andere Wort dort Schwierigkeiten. Der Ausdruck „Wounst a Massl host“ zum Beispiel war Jungredakteur viel fremder als ein Dialekt aus Mittelerde.  
 

 
Das Stück ist lustig, kurzweilig (obwohl es volle drei Stunden dauert!) und „es tut sich immer etwas“. 
 
 
Mein Gott, wo ist sie?!
 
Leider hält Professor Higgins nicht, was er verspricht. Anfangs bemüht er sich um Eliza, ohne dies zu bemerken. Er macht aus ihr eine Dame und bringt sie im Leben voran. Am Ende wäre es an ihm, sie zurück zu holen. Im Hause seiner Mutter trifft er seine Eliza zwar an, aber sie verlässt ihn erneut. Anstatt ihr nach zu eilen bricht ein kindisches „Mutter!“ aus Higgins heraus. Mama wird’s schon richten... Eliza kehrt von selbst zu ihm zurück und es bleibt alles anders….
 

KWH

Fotos: Werner Kmetitsch


 

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